Archiv für den Monat: November 2016

„mobile first“ – auch bei e-Learning Angeboten

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Abb.: Mit dem Smartphone Online-Lernangebote nutzen – hier ein Demoangebot zur Informationssicherheit auf http://cbrell.de/projekt/securityliteracy/orep/

Im Oktober 2016 soll weltweit die Nutzung des Interenet via Smartphone den Zugang über Desptop-Rechner erstmals überholt haben, so zumindest laut einer Studie des Unternehmens StatCounter (51 % Prozent der über 15 Milliarden Views auf 2,5 Millionen Webseiten wurde von Mobilgeräten aus initiiert) [1].

Unabhängig davon, ob diese Studie auch für Deutschlad repräsentativ ist, ist plausibel, dass e-Learning-Angebote nicht nur den mobilen Zugang berücksichtigen sollten, sondern dass es sinnvoll ist, e-Learning-Angebote sogar primär auf den Zugang mit dem Smartphone auszurichten.  Für browserbasierte Angebote heißt das: Responsive Webdesign fürs e-Learning.

Davon profitieren insbesondere sogenannte Microlearning- Lerneinheiten.  Diese Lerneinheiten werden von Studierenden oft in „Leerzeiten“, so z. B. in der Bahn auf dem Weg zur Hochschule oder in Pausenzeiten, aufgerufen. Unter Microlearning kann „im weitesten Sinne […]  das Lernen mit Microcontent, also mit kleinen und kleinsten Lerninhalten, verstanden werden“ [2]. Nutzen Studierende diese Angebote mobil, so spricht man von mobile learning: „Mobile Learning beschreibt Szenarien, bei denen der Lernende selbstbestimmt durch den Einsatz mobiler Endgeräte flexiblen (orts- und zeitunabhängigen) Zugriff auf kontextbezogene, digitale Lerninhalte hat“ [3]. Insbesondere die Kombination aus Micro- und Mobile Learning bietet vielfältige
Einsatzpotenziale.

Quellen:

  1. Conrad Tech Ticker vom 04.11.2016 „Mobile Internetnutzung weiter auf dem Vormarsch“
  2. Breitner, Michael, Nadine, N., & König, C. (2011). Microlearning in der berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildung. PERSONALFÜHRUNG. Abgerufen von http://www.dgfp.de/wissen/personalwissen-direkt/dokument/86216/herunterladen
  3. Maske P (2012) Mobile Applikationen 1; Interdisziplinäre Entwicklung am Beispiel des Mobile Learning.Gabler Verlag, Wiesbaden. Zitiert in Decker, J., Wesseloh, H., & Schumann, M. (2015). Anforderungen an mobile Micro Learning Anwendungen mit Gamification-Elementen in Unternehmen. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 52(6), 851–865. https://doi.org/10.1365/s40702-015-0179-4