Archiv der Kategorie: Allgemein

Auch das Fernsehen entdeckt das Thema Gamification

Gamification am Fließband
Gamification erreicht die Wohnzimmer. In zwei Fernsehsendungen vom
19.12.2015 mit
http://www.ardmediathek.de/tv/W-wie-Wissen/Gamification-Wie-Spielen-den-Alltag-in/Das-Erste/Video?bcastId=427262&documentId=32368232
und vom
07.03.2017 mit
http://www.planet-wissen.de/video-gamification-wie-der-spieltrieb-uns-packt-100.html
wird das Thema Gamification verständlich aufbereitet. Im Beitrag vom 07.03.2017 kommt Brettspieleerfinder Klaus Teuber (Die Siedler von Catan) zu Wort, der Biologiehistoriker Thomas Junker beleuchtet vergleichbare Effekte bein Dinosaurieren, Vögeln, Säugetieren und Menschen, Susanne Brandhorst zeigt, wie z.B. geschädigte Hirnareale von Alzheimer-Patienten von Spielen profitieren könnten. Jörg Niesenhaus, ein „ehemaliger“ Softwareentwickler, schaffte es, spielerische Aspekte selbst ans Fließband zu bekommen.

„mobile first“ – auch bei e-Learning Angeboten

elearning-orep-security-161109

Abb.: Mit dem Smartphone Online-Lernangebote nutzen – hier ein Demoangebot zur Informationssicherheit auf http://cbrell.de/projekt/securityliteracy/orep/

Im Oktober 2016 soll weltweit die Nutzung des Interenet via Smartphone den Zugang über Desptop-Rechner erstmals überholt haben, so zumindest laut einer Studie des Unternehmens StatCounter (51 % Prozent der über 15 Milliarden Views auf 2,5 Millionen Webseiten wurde von Mobilgeräten aus initiiert) [1].

Unabhängig davon, ob diese Studie auch für Deutschlad repräsentativ ist, ist plausibel, dass e-Learning-Angebote nicht nur den mobilen Zugang berücksichtigen sollten, sondern dass es sinnvoll ist, e-Learning-Angebote sogar primär auf den Zugang mit dem Smartphone auszurichten.  Für browserbasierte Angebote heißt das: Responsive Webdesign fürs e-Learning.

Davon profitieren insbesondere sogenannte Microlearning- Lerneinheiten.  Diese Lerneinheiten werden von Studierenden oft in „Leerzeiten“, so z. B. in der Bahn auf dem Weg zur Hochschule oder in Pausenzeiten, aufgerufen. Unter Microlearning kann „im weitesten Sinne […]  das Lernen mit Microcontent, also mit kleinen und kleinsten Lerninhalten, verstanden werden“ [2]. Nutzen Studierende diese Angebote mobil, so spricht man von mobile learning: „Mobile Learning beschreibt Szenarien, bei denen der Lernende selbstbestimmt durch den Einsatz mobiler Endgeräte flexiblen (orts- und zeitunabhängigen) Zugriff auf kontextbezogene, digitale Lerninhalte hat“ [3]. Insbesondere die Kombination aus Micro- und Mobile Learning bietet vielfältige
Einsatzpotenziale.

Quellen:

  1. Conrad Tech Ticker vom 04.11.2016 „Mobile Internetnutzung weiter auf dem Vormarsch“
  2. Breitner, Michael, Nadine, N., & König, C. (2011). Microlearning in der berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildung. PERSONALFÜHRUNG. Abgerufen von http://www.dgfp.de/wissen/personalwissen-direkt/dokument/86216/herunterladen
  3. Maske P (2012) Mobile Applikationen 1; Interdisziplinäre Entwicklung am Beispiel des Mobile Learning.Gabler Verlag, Wiesbaden. Zitiert in Decker, J., Wesseloh, H., & Schumann, M. (2015). Anforderungen an mobile Micro Learning Anwendungen mit Gamification-Elementen in Unternehmen. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 52(6), 851–865. https://doi.org/10.1365/s40702-015-0179-4

Active Learning mit Tablets – mit Surface und Co. in die Vorlesung

Bild Active Learning - von der handschriftlichen Zeichnung auf Papier zur Tablet-Mitschrift

Active Learning mit dem Tablet in der Vorlesung – Transformation der Hochschullehre mit elektronischen Medien

Miriam Stork überlässt elearning nicht dem Dozenten und weiß, wie sie active learning mit ihrem Tablet effizient gestalten kann. Typischerweise stehen in der Wirtschaftsinformatik-Vorlesung von Claus Brell nach spätestens 40 Minuten „Bestrahlung“ kleine Aufgaben auf dem Programm, die die Studierenden in Teams lösen sollen. Dominierten in der Vergangenheit dabei Stift und Papier, so nutzen Studierende zunehmend Tablet-Rechner oder Smartphones.

Miriam Stork macht es vor: Die Vortragsfolien und die Aufgabenbeschreibung lädt sie sich von der Lernplattfom Moodle auf ihr Tablet, markiert die für sie schwierigen Passagen, reichert die Folien mit eigenen Anmerkungen (und Hinweisen zur Klausur …) an und skizziert Ihre Lösungsidee zur den Aufgaben gleich hinter der Aufgabenbeschreibung. „Damit wird aus der Lehrunterlage des Dozenten eine für mich wertvolle individuelle Lernunterlage“, so Miriam. Das wird auch bei der Klausurvorbereitung helfen.